Stockaro

Hilfe & Anleitung

Schritt-für-Schritt-Hilfe für Einrichtung, Lagerarbeit und den mobilen Scanner.

Was möchtest du machen?

Shop einrichten und verwalten Shopify verbinden, Produkte übernehmen und Abläufe konfigurieren. Im Lager arbeiten Bestellungen, Bestand, Wareneingang, Inventur und Nachbestellung bearbeiten. Mobile App und Scanner Scannen, mobil buchen und Picklisten am Gerät verwenden.
Rolle
Oberfläche

So arbeitet die App

Stockaro verbindet Produktfreigabe, Lagerbestand und Bestellbearbeitung in einem nachvollziehbaren Ablauf.

  1. Shopify-Produkte werden zuerst in der Produktfreigabe geprüft.
  2. Nach der Freigabe entstehen Lagerartikel mit einem kontrollierten Anfangsbestand.
  3. Bezahlte Bestellungen werden automatisch übernommen.
  4. Queue und Worker buchen den Bestandsabgang und schreiben ihn ins Protokoll.
  5. Freigeben, Picken, Packen und internes Abschließen organisieren danach die Lagerarbeit.

Aufgabenanleitungen

Öffne eine Anleitung, um alle Schritte und die Fehlerhilfe zu sehen.

App erstmals einrichten Verbinde Shopify und mache den ersten Artikel arbeitsbereit. Shop-Inhaber Admin-Hub

Ziel

Shopify verbinden und den ersten Artikel arbeitsbereit machen.

Für wen / Wo

Shop-Inhaber · Admin-Hub

Vorher prüfen

  • Ein aktiver Plan ist vorhanden.
  • Mindestens ein Shopify-Lagerstandort existiert.
  • Die zu übernehmenden Varianten besitzen eindeutige SKUs.

So funktioniert es

  1. Öffne den Einrichtungsassistenten.
  2. Wähle den Shopify-Standort, dessen Bestand verwaltet werden soll.
  3. Entscheide, ob Bestandsänderungen nach Shopify geschrieben werden.
  4. Starte den Import bestehender Shopify-Produkte.
  5. Öffne danach die Produktfreigabe.
  6. Prüfe SKU und Produktdaten.
  7. Entscheide, ob der Shopify-Bestand als Anfangsbestand übernommen wird.
  8. Gib das Produkt frei und kontrolliere es anschließend im Inventar.

Was passiert danach?

Der freigegebene Artikel ist ein Lagerartikel. Bei übernommener Startmenge verwendet die App den Bestand der gewählten Shopify-Location als Anfangswert.

Wenn es nicht funktioniert

  • Sync ist aktiv, aber kein Standort gewählt: Prüfe die Shopify-Sync-Einstellungen.
  • Ein Produkt fehlt: Starte den Produktimport erneut und prüfe die Produktfreigabe.
  • Eine SKU kollidiert: Mache sie in Shopify eindeutig und importiere das Produkt erneut.

Direkte Aktionen

Shopify-Produkte übernehmen Hole bestehende Produkte nachträglich in die Produktfreigabe. Shop-Inhaber Admin-Hub Shopify

Ziel

Shopify-Produkte einlesen, ohne sie ungeprüft als Lagerartikel anzulegen.

Für wen / Wo

Shop-Inhaber · Admin-Hub, Shopify

Vorher prüfen

  • Die Shopify-Verbindung ist aktiv.
  • Die Varianten besitzen eine SKU.
  • Die Produkte liegen im verbundenen Shopify-Shop.

So funktioniert es

  1. Öffne Einstellungen und dann Integrationen & Sync.
  2. Starte Produkte nachsynchronisieren.
  3. Lass den Hintergrundlauf weiterarbeiten; du kannst den Hub währenddessen nutzen.
  4. Öffne die Produktfreigabe.
  5. Suche nach SKU oder Produktname.
  6. Prüfe jeden gefundenen Datensatz vor der Freigabe.

Was passiert danach?

Neue oder fehlende Produkte erscheinen als prüfbare Einträge. Erst die Freigabe erzeugt daraus Lagerartikel. Ist in Shopify ein Einkaufspreis (Kosten pro Artikel) gepflegt, wird er beim Nachsynchronisieren mit übernommen und erscheint am Artikel als Artikel-EK.

Wenn es nicht funktioniert

  • Der Import läuft bereits: Warte auf den bestehenden Hintergrundlauf.
  • Ein Produkt fehlt weiterhin: Prüfe in Shopify, ob die Variante eine SKU besitzt.
  • Eine Variante ist doppelt: Bereinige die SKU in Shopify, bevor du sie freigibst.
  • Der Einkaufspreis fehlt oder ist veraltet: Der Wert kommt nur beim Nachsynchronisieren mit, nicht automatisch nach einer Preisänderung in Shopify. Ein von Hand eingetragener Artikel-EK wird dabei nie überschrieben.
  • Bei einem großen Katalog, von dem du nur einen Teil lagerst, nimm die Artikel stattdessen per SKU-Liste auf – ohne Produktfreigabe.
  • Der Import wurde wegen zu vieler neuer Vorschläge abgebrochen: Ein Lauf darf die Produktfreigabe nur um eine plan-abhängige Zahl neuer Einträge erweitern; er endet nach dem Produkt, das diese Grenze überschreitet, dessen Varianten bleiben also zusammen. Die Meldung nennt, wie viele Produkte geprüft und wie viele Vorschläge angelegt wurden; diese bleiben erhalten, und ein erneuter Lauf über unveränderte Produkte zählt nicht noch einmal. Nimm die Artikel, die du tatsächlich lagerst, per CSV-Import auf oder wechsle den Plan.

Direkte Aktionen

Artikel per SKU-Liste aufnehmen Nimm nur die Artikel auf, die du wirklich lagerst – gezielt aus Shopify, ohne Katalog-Sync und ohne Produktfreigabe. Shop-Inhaber Admin-Hub Shopify

Ziel

Aus einem großen Shopify-Katalog nur die selbst gelagerten Artikel als Lagerartikel anlegen – mit Shopify-Verknüpfung, damit Bestands-Push und Abgleich funktionieren.

Für wen / Wo

Shop-Inhaber · Admin-Hub, Shopify

Vorher prüfen

  • Die Shopify-Verbindung ist aktiv.
  • Du hast eine Liste der SKUs, die du physisch lagerst (eine SKU je Zeile, als .csv oder .txt oder zum Eintippen).
  • Für die Bestandsübernahme ist in den Einstellungen ein Shopify-Standort gewählt.
  • Die Varianten besitzen in Shopify genau diese SKU.

So funktioniert es

  1. Öffne im Einkauf die Karte SKU-Liste oder im Onboarding den Schritt Produkte importieren und wähle Artikel per SKU-Liste aufnehmen.
  2. Lade die Datei hoch oder tippe die SKUs ein; die Anzeige zeigt, wie viele SKUs erkannt wurden. Ist die Liste zu lang, weist die App beim Start darauf hin und nennt die Obergrenze.
  3. Lass Bestände aus Shopify übernehmen aktiv, wenn der verkaufbare Bestand am geführten Standort als Anfangsbestand gelten soll.
  4. Starte die Aufnahme. Der Lauf arbeitet im Hintergrund; du siehst den Fortschritt.
  5. Prüfe das Ergebnis: angelegt, verknüpft, nicht gefunden, mehrdeutig und Konflikte werden getrennt aufgeführt.
  6. Öffne das Inventar; die neuen Artikel sind sofort für Bestands-Push und Abgleich bereit.

Was passiert danach?

Jede eindeutig gefundene SKU wird als Lagerartikel mit Shopify-Verknüpfung angelegt. Bereits vorhandene Artikel ohne Verknüpfung (etwa aus einem früheren CSV-Import) werden verknüpft, ihr Bestand bleibt unverändert. Übernommen wird der verkaufbare Bestand (available) – dieselbe Größe, mit der der Abgleich und der Bestands-Push arbeiten. Ein in Shopify gepflegter Einkaufspreis wird als Artikel-EK übernommen. Es entstehen keine Einträge in der Produktfreigabe.

Wenn es nicht funktioniert

  • Nicht gefunden: Die SKU existiert so in Shopify nicht. Prüfe Schreibweise und ob die Variante überhaupt eine SKU trägt.
  • Mehrdeutig: Dieselbe SKU hängt an mehreren Varianten. Der Artikel wird nicht angelegt – bereinige die SKU in Shopify und starte die Liste erneut.
  • Konflikt: Ein bestehender Artikel ist bereits mit einer anderen Variante verknüpft. Es wird nichts geändert; löse den Fall in der Produktfreigabe.
  • Plan-Limit erreicht: Der Lauf legt nichts an, wenn die neuen Artikel das SKU-Limit deines Plans überschreiten würden. Teile die Liste auf oder wechsle den Plan.
  • Kein Shopify-Standort gewählt: Wähle ihn in den Einstellungen oder starte ohne Bestandsübernahme (Bestand 0).
  • Ohne Bestand: Für die Variante gibt es am geführten Standort keinen Bestandseintrag; der Artikel startet mit 0.
  • Es läuft bereits eine Aufnahme: Warte, bis der laufende Hintergrundlauf fertig ist. Dieselbe Liste erneut zu starten ist unschädlich – bereits angelegte Artikel werden übersprungen.

Direkte Aktionen

Produkte prüfen und freigeben Entscheide kontrolliert, welche Shopify-Produkte Lagerartikel werden. Shop-Inhaber Admin-Hub

Ziel

Produktdaten und Anfangsbestand vor der Anlage im Lager prüfen.

Für wen / Wo

Shop-Inhaber · Admin-Hub

Vorher prüfen

  • Der Produktimport oder ein Produkt-Webhook hat einen Prüfeintrag angelegt.
  • Die SKU ist eindeutig.
  • Bei Bestandsübernahme ist der richtige Shopify-Standort gewählt.

So funktioniert es

  1. Öffne die Produktfreigabe.
  2. Wähle einen ausstehenden Eintrag.
  3. Vergleiche Titel, Variante und SKU mit Shopify.
  4. Prüfe, ob der Artikel im Lager geführt werden soll.
  5. Grenze lange Listen mit dem Suchfeld nach SKU oder Name ein — auch „Alle auswählen“ trifft dann nur die gefilterten Einträge.
  6. Soll der Artikel nicht bestandsgeführt sein (Make-to-Order), wähle „Ohne Bestandsführung aufnehmen“: Er wird ohne Bestand angelegt, zählt nicht gegen dein Artikel-Kontingent, wird nicht mit Shopify abgeglichen und Bestellungen buchen für ihn keinen Bestand.
  7. Einträge, die nie Lagerartikel werden sollen, ignorierst du dauerhaft: Ignorieren gilt für die Shopify-Variante und bleibt auch bei weiteren Produktaktualisierungen bestehen.
  8. Wähle, ob der Shopify-Bestand als Anfangsbestand übernommen wird.
  9. Gib das Produkt frei.
  10. Kontrolliere den neuen Lagerartikel im Inventar.

Was passiert danach?

Die Freigabe erzeugt genau einen Lagerartikel. Der geprüfte Anfangsbestand und die Produktdaten werden nachvollziehbar übernommen.

Wenn es nicht funktioniert

  • Freigabe ist nicht möglich: Prüfe fehlende oder doppelte SKUs.
  • Der Anfangsbestand wirkt falsch: Prüfe den gewählten Shopify-Standort.
  • Das Produkt wurde abgelehnt: Importiere es nach der Korrektur erneut.
  • Ein ignorierter Eintrag ist wieder da: Das passiert nur nach einer SKU-Umbenennung oder einem Konflikt mit einem geführten Artikel — prüfe die angezeigte Änderung.
  • Die Liste füllt sich laufend mit Katalogartikeln, die du nie lagerst: Aktiviere in den Einstellungen „Nur geführte Artikel überwachen“ und nimm neue Artikel gezielt per SKU-Liste auf.

Direkte Aktionen

Eine Bestellung bearbeiten Bearbeite eine bezahlte Bestellung von der Übernahme bis zum internen Abschluss. Shop-InhaberLagerteam Admin-Hub Mobile & Scanner

Ziel

Eine bezahlte Bestellung vollständig und ohne doppelte Bestandsbuchung bearbeiten.

Für wen / Wo

Shop-Inhaber, Lagerteam · Admin-Hub, Mobile & Scanner

Vorher prüfen

  • Produkte sind freigegeben und besitzen eindeutige SKUs.
  • Bei aktivem Freigabe-Workflow ist die Bestellung freigegeben.
  • Der eingestellte Pack-Workflow ist dem Team bekannt.

So funktioniert es

  1. Öffne Bestellungen und filtere auf Offen.
  2. Prüfe Hinweise zu fehlender SKU, Unterbestand oder Überverkauf.
  3. Halte interne Hinweise im Tab „Bestellungen“ als interne Notiz an der Bestellung fest — sie ist nur für euer Team sichtbar, erscheint auch in der Pickliste und nicht auf dem Lieferschein.
  4. Gib die Bestellung frei, falls der Freigabe-Workflow aktiv ist.
  5. Öffne die Pickliste nach Bestellung oder Artikel.
  6. Halte interne Hinweise zur Bestellung als interne Notiz fest — sie ist nur für euer Team sichtbar, erscheint nicht auf dem Lieferschein und lässt sich am Mobilgerät im Bestelldetail wie in jeder Picklisten-Ansicht schreiben und ändern.
  7. Markiere die Positionen als gepickt.
  8. Packe die Bestellung, wenn der Pack-Workflow aktiv ist.
  9. Schließe die interne Bearbeitung ab. Ist die Einstellung „Zugestellte Bestellungen automatisch abschließen“ aktiv, entfällt dieser Schritt, sobald alle Sendungen als zugestellt gemeldet sind.

Was passiert danach?

Der Bestandsabgang wurde bereits aus dem Shopify-Zahlungseingang über Queue und Worker verarbeitet. Freigeben, Picken, Packen und Abschließen lösen keinen zweiten Abgang und keine behauptete Shopify-Fulfillment-Aktion aus.

Wenn es nicht funktioniert

  • Nicht in der Pickliste: Prüfe Freigabe, Status und aktive Filter.
  • SKU fehlt oder kein Lagerartikel existiert: Öffne die Produktfreigabe.
  • Die Buchung bleibt aus: Prüfe Queue-Fehler.
  • Eine historische Bestellung fehlt: Starte Bestellungen nachsynchronisieren.
  • Eine Bestellung ist ohne Zutun verschwunden: Die Einstellung „Zugestellte Bestellungen automatisch abschließen“ hat sie abgeschlossen. Über den Abschluss-Schalter lässt sie sich wieder öffnen — sie bleibt dann offen.

Direkte Aktionen

Eine Bestellung picken und packen Führe die Lagerpositionen in einer klaren Reihenfolge durch. Shop-InhaberLagerteam Admin-Hub Mobile & Scanner

Ziel

Alle freigegebenen Positionen korrekt entnehmen und bei Bedarf packen.

Für wen / Wo

Shop-Inhaber, Lagerteam · Admin-Hub, Mobile & Scanner

Vorher prüfen

  • Die Bestellung ist bezahlt und bei Bedarf freigegeben.
  • Alle Positionen sind als Lagerartikel vorhanden.
  • Das Team kennt den aktivierten Pack-Workflow.

So funktioniert es

  1. Öffne die Pickliste.
  2. Wähle die Ansicht nach Bestellung oder nach Artikel.
  3. Öffne den passenden Auftrag.
  4. Achte auf den Hinweis „In Bearbeitung von …“ an einer Bestellung: dort arbeitet bereits jemand mit einem Mobilgerät. Sprich dich ab, bevor du dieselbe Bestellung pickst.
  5. Lies die interne Notiz an der Bestellung, falls eine hinterlegt ist — sie steht an der Bestellung, nicht an der einzelnen Position.
  6. Vergleiche SKU, Menge, Lagerort, ggf. hinterlegte Personalisierungsangaben und bei Set-Artikeln die einzeln ausgewiesenen Komponenten.
  7. Ergänze oder ändere die interne Notiz direkt in der Pickliste, wenn beim Picken etwas auffällt — sie gilt für die ganze Bestellung und ist sofort auch im Tab „Bestellungen“ sichtbar.
  8. Markiere jede entnommene Position als gepickt.
  9. Prüfe, ob noch offene Positionen bestehen.
  10. Führe bei aktivem Pack-Workflow den Packschritt aus.
  11. Schließe den Auftrag intern ab. Ist die Einstellung „Zugestellte Bestellungen automatisch abschließen“ aktiv, entfällt dieser Schritt, sobald alle Sendungen als zugestellt gemeldet sind.

Was passiert danach?

Pick- und Packstatus dokumentieren den Arbeitsfortschritt. Der Lagerbestand wird dadurch nicht erneut reduziert.

Wenn es nicht funktioniert

  • Eine Position fehlt: Prüfe Bestellfreigabe und Filter.
  • Die Menge ist nicht verfügbar: Kläre Unterbestand oder Überverkauf im Inventar.
  • Der Packschritt erscheint nicht: Prüfe die Pack-Workflow-Einstellung.
  • Der Pick-Haken lässt sich nicht entfernen: Im zweistufigen Betrieb muss eine gepackte Position zuerst im Tab „Bestellungen“ entpackt werden.
  • Der Pack-Workflow lässt sich nicht umstellen: Solange Bestellungen halb fertig sind (gepickt, aber nicht gepackt), bleibt der Modus stehen — arbeite die offene Pickliste zuerst ab.
  • Der Auftrag ist aus der Pickliste verschwunden: Die Einstellung „Zugestellte Bestellungen automatisch abschließen“ hat ihn abgeschlossen; die Pickliste zeigt nur offene Aufträge. Über den Abschluss-Schalter im Tab „Bestellungen“ lässt er sich wieder öffnen — er bleibt dann offen.
  • Der Hinweis „In Bearbeitung von …“ trägt den Zusatz „möglicherweise nicht mehr aktiv“: Die Bearbeitung läuft seit über einer Stunde. Der Hinweis verschwindet, sobald die Bestellung abgeschlossen oder storniert wird. Im Hub lässt sich die Bearbeitung nicht übernehmen — das geht nur am Mobilgerät.

Direkte Aktionen

Bestand korrigieren Buche eine begründete Zu- oder Abnahme und behalte die Historie. Shop-InhaberLagerteam Admin-Hub Mobile & Scanner

Ziel

Den lokalen Bestand eines Artikels kontrolliert korrigieren.

Für wen / Wo

Shop-Inhaber, Lagerteam · Admin-Hub, Mobile & Scanner

Vorher prüfen

  • Der Artikel ist freigegeben.
  • SKU oder Barcode identifiziert den richtigen Artikel.
  • Menge, Richtung und Grund der Korrektur sind geklärt.

So funktioniert es

  1. Öffne Inventar oder die mobile Buchung.
  2. Suche oder scanne den Artikel.
  3. Prüfe aktuellen Bestand, Einheit und Lagerort. Bei Set-Artikeln ist der angezeigte Bestand aus den Komponenten berechnet.
  4. Wähle Zu- oder Abgang. Set-Artikel werden nicht direkt gebucht; korrigiere stattdessen die jeweilige Komponente.
  5. Gib die Menge und einen nachvollziehbaren Grund ein.
  6. Wähle im Hub die Quelle der Buchung: Manuelle Korrektur, Retoure oder Verlust / Bruch. Voreingestellt ist die manuelle Korrektur.
  7. Kontrolliere die Änderung vor dem Bestätigen.
  8. Öffne bei Bedarf das Protokoll zur Gegenprüfung.

Was passiert danach?

Lokaler Bestand und Protokoll werden aktualisiert; die gewählte Quelle steht in der Buchungszeile und im Bewegungs-Export, sodass sich Verluste getrennt auswerten lassen. Bei aktiviertem Sync für manuelle Buchungen wird die Änderung asynchron an Shopify übertragen.

Wenn es nicht funktioniert

  • Falscher Artikel: Prüfe SKU und Barcode-Zuordnung.
  • Set-Artikel kann nicht gebucht werden: Buche die betroffene Komponente; der Set-Bestand wird daraus neu berechnet.
  • Buchung wird abgelehnt: Prüfe Format, Menge und Artikelstatus.
  • Shopify bleibt unverändert: Prüfe manuellen Sync, Standort und Queue-Fehler.

Direkte Aktionen

Wareneingang buchen Erfasse eingetroffene Ware gegen Artikel oder Bestellung. Shop-InhaberLagerteam Admin-Hub Mobile & Scanner

Ziel

Gelieferte Mengen korrekt als Wareneingang verbuchen.

Für wen / Wo

Shop-Inhaber, Lagerteam · Admin-Hub, Mobile & Scanner

Vorher prüfen

  • Der Lagerartikel existiert.
  • Die gelieferte SKU oder der Barcode ist lesbar.
  • Bei bestellbezogenem Eingang ist die Einkaufsbestellung bekannt.

So funktioniert es

  1. Öffne den Wareneingang im Inventar oder mobil.
  2. Scanne oder suche den gelieferten Artikel.
  3. Wähle bei Bedarf die passende Einkaufsbestellung.
  4. Vergleiche erwartete und gelieferte Menge.
  5. Erfasse die tatsächlich eingetroffene Menge.
  6. Bestätige die Buchung.
  7. Prüfe Restmengen und den aktualisierten Bestand.
  8. Alternativ für ganze Lieferungen: Lade unter „Wareneingang per Datei“ die Lieferantenliste als CSV- oder Excel-Datei hoch.
  9. Ordne die Spalten zu (Artikelnummer, Menge, optional Einkaufspreis) — Stockaro schlägt die Zuordnung vor.
  10. Prüfe die Liste: Jede Zeile zeigt, ob sie gebucht wird oder warum nicht.
  11. Buche die geprüften Zeilen; Zeilen mit Problem bleiben sichtbar und werden nicht gebucht.

Was passiert danach?

Der Bestand steigt um die bestätigte Menge; die Buchung ist im Protokoll nachvollziehbar. Bestellbezogene Restmengen bleiben sichtbar.

Wenn es nicht funktioniert

  • Artikel nicht gefunden: Prüfe Freigabe, SKU und Barcode.
  • Falsche Bestellung: Vergleiche Lieferant und offene Positionen.
  • Bestand ändert sich nicht: Prüfe Fehlermeldung und Queue-Status.
  • Sync-Status nach dem Buchen: Die Abschluss-Karte zeigt zunächst den Stand zum Buchungszeitpunkt und frischt ihn danach kurz auf. Auch später kannst du nachsehen: Die Liste „Letzte Wareneingänge" im Wareneingang-Bereich zeigt je Position ein Sync-Badge; steht dort „Sync fehlgeschlagen", nutze die Schaltfläche „Erneut synchronisieren". Bleibt die Position danach fehlgeschlagen, nennt die App den Grund (etwa offene Reservierungen oder mehrere Lagerorte). Bei bestellbezogenen Wareneingängen zeigt die Bestellhistorie denselben Status und dieselbe Schaltfläche.
  • Datei-Import: Zeile nicht gebucht — die Spalte „Problem“ nennt den Grund, etwa unbekannte Artikelnummer, derselbe Artikel mehrfach in einer Datei oder eine Menge, die keine ganze Zahl ist. Korrigiere die Datei und lade sie erneut hoch; bereits gebuchte Zeilen sind davon nicht betroffen.
  • Datei-Import: „Diese Datei wurde bereits gebucht“ — der Hinweis erscheint, wenn in den letzten 48 Stunden ein Wareneingang mit genau denselben Positionen und Mengen gebucht wurde. Er blockiert nichts; prüfe, ob die Lieferung wirklich ein zweites Mal eingetroffen ist.
  • Datei-Import: Das alte Excel-Format (.xls) und OpenDocument (.ods) werden nicht gelesen. Speichere die Datei als .xlsx oder CSV.

Direkte Aktionen

Inventur durchführen Zähle das gesamte Lager oder einen Bereich blind und buche Differenzen kontrolliert. Shop-InhaberLagerteam Admin-Hub Mobile & Scanner

Ziel

Ist-Bestände erfassen und geprüfte Differenzen nachvollziehbar ausgleichen.

Für wen / Wo

Shop-Inhaber, Lagerteam · Admin-Hub, Mobile & Scanner

Vorher prüfen

  • Artikel und Lagerorte sind gepflegt; für eine Bereichszählung ist die Lagerort-Konfiguration vollständig.
  • Neue Zählungen umfassen standardmäßig das gesamte Lager; optional kann vor dem Start ein Bereich gewählt werden.
  • Abschluss, Freigabe, Ablehnung und Buchung erfordern eine persönliche Shopify-Hub-Sitzung oder eine aktive Operator-Sitzung dieses Shops.
  • Eine aktive Zählung beansprucht ihre Lagerorte. Löschen, Ersetzen, überlappende Zählungen und der CSV-Inventar-Import betroffener Artikel sind bis zum Buchen oder Verwerfen gesperrt.

So funktioniert es

  1. Öffne Inventar und starte eine Zählung für das gesamte Lager oder einen angebotenen Bereich.
  2. Wähle beim Zählen den angezeigten Ortskontext und scanne Barcode oder SKU. Gleiche Artikel an mehreren Orten werden über diesen Kontext getrennt.
  3. Erfasse die gezählte Menge und speichere jede Position ausdrücklich; gib auch einen echten Nullbestand als 0 ein.
  4. Am Handy oder Tablet lässt sich eine laufende Zählung im Tab „Inventar“ über „Zählen“ mitverfolgen: Zählung und Ort wählen, Fortschritt und bereits gezählte Positionen ansehen. Erfassen, Abschließen und Buchen bleiben im Admin-Bereich.
  5. Schließe die Erfassung ab.
  6. Muss eine Zählung beendet werden, brich sie über „Inventur abbrechen“ ab — das geht in jedem Zustand vor dem Buchen, auch nach der Freigabe; die Lagerorte werden sofort wieder für neue Zählungen frei.
  7. Hat sich der Bestand geändert, zähle nur die markierten Positionen erneut. Haben sich dagegen die Lagerortdaten seit dem Start geändert, ist eine Nachzählung nicht möglich: verwirf die Zählung und starte sie mit dem aktuellen Umfang neu.
  8. Prüfe Buchungsbasis, Zählwert und die nach Lagerort gruppierten Differenzen. Die Freigabe lädt zuerst nur die Abweichungen; solange noch nicht alle geladen sind, bleiben Freigeben und Buchen gesperrt.
  9. Genehmige oder verwerfe die Zählung; bei Eigenfreigabe ist eine Begründung nötig.
  10. Buche nur genehmigte Differenzen. Je Artikel wird die Nettoänderung einmal an Shopify übergeben.
  11. Prüfe anschließend den Shopify-Zustellstatus.

Was passiert danach?

Erst das Buchen einer genehmigten Zählung ändert den lokalen Bestand. Bei aktiviertem Shopify-Sync wird die Differenz danach asynchron an Shopify zugestellt; „Gebucht“ allein bestätigt diese Zustellung noch nicht. Bei einer Nachzählung bleiben nicht betroffene Zählwerte erhalten. Akteure, Zähldaten und daraus entstandene Bewegungen bleiben nachvollziehbar.

Wenn es nicht funktioniert

  • Artikel fehlt: Prüfe Lagerortzuordnung und aktiven Bereich.
  • Ortskontext erforderlich oder falsch: Wähle den Lagerort der physischen Position und scanne erneut.
  • Legacy-Zählung: Früher gestartete Zählungen bleiben auf ihren bisherigen Lagerort begrenzt; starte sie bei Bedarf neu.
  • Bestandsverteilung stimmt nicht: Öffne Bestandsverteilung prüfen. Sichere Fälle können gesammelt repariert werden; andere Fälle müssen im Lagerort-Editor geprüft werden.
  • Lagerort wird beansprucht: Buche oder verwirf die angegebene aktive Zählung vor Löschen oder Ersetzen.
  • CSV-Import übersprungen: Buche oder verwirf die Zählung des betroffenen Artikels, dann importiere die Zeile erneut.
  • Erfassung lässt sich nicht abschließen: Bestätige jede Position ausdrücklich, auch 0.
  • Nachzählung erforderlich: Zähle nur die markierten Positionen erneut.
  • Freigeben oder Buchen ist gesperrt: Lade über „Weitere Positionen laden“ die restlichen Abweichungen; erst dann ist die Entscheidung vollständig.
  • Shopify-Zustellung nicht möglich: Prüfe Protokoll, Standort, Zuordnung und Sync-Einstellungen und führe danach den Bestandsabgleich aus.

Direkte Aktionen

Bestände mit Shopify abgleichen Vergleiche lokale Mengen mit dem gewählten Shopify-Standort. Shop-Inhaber Admin-Hub Shopify

Ziel

Bestandsabweichungen erkennen und bewusst entscheiden, welche Seite übernommen wird.

Für wen / Wo

Shop-Inhaber · Admin-Hub, Shopify

Vorher prüfen

  • Shopify-Sync ist eingerichtet.
  • Ein Shopify-Lagerstandort ist gewählt.
  • Die betroffenen Artikel haben eindeutige SKUs und eine Shopify-Zuordnung.

So funktioniert es

  1. Öffne den Bestandsabgleich.
  2. Starte einen Scan für den gewählten Standort.
  3. Lass alle Seiten vollständig verarbeiten.
  4. Wähle über die Reiter oben, welche Zeilen du siehst — voreingestellt ist „Abweichungen“.
  5. Prüfe lokalen und Shopify-Bestand je Artikel.
  6. Wähle nur für geprüfte Zeilen die vorgesehene Korrekturrichtung.
  7. Bestätige die Änderung.
  8. Kontrolliere Status und Protokoll.

Was passiert danach?

Geprüfte Abweichungen werden über den vorgesehenen Bestandsprozess übernommen. Nicht ausgewählte Artikel bleiben unverändert.

Wenn es nicht funktioniert

  • Kein Standort: Speichere zuerst einen Shopify-Lagerstandort.
  • Scan bleibt unvollständig: Prüfe Status und starte nach einem Fehler erneut.
  • Artikel fehlt: Prüfe SKU, Produktfreigabe und Shopify-Zuordnung.
  • Übernahme gesperrt, weil in Shopify Bestand reserviert ist: Markiere die offenen Sendungen in Shopify als versendet — erst das Fulfillment löst die Reservierung auf, nicht der Zahlungseingang.
  • Übertragung schlägt fehl: Öffne Queue-Fehler.

Direkte Aktionen

Ware nachbestellen Ermittle Bedarf und überführe ihn in einen nachvollziehbaren Einkauf. Shop-InhaberLagerteam Admin-Hub Mobile & Scanner

Ziel

Unterbestand prüfen und benötigte Ware beim passenden Lieferanten nachbestellen.

Für wen / Wo

Shop-Inhaber, Lagerteam · Admin-Hub, Mobile & Scanner

Vorher prüfen

  • Mindest- und optional Maximalbestände sind gepflegt.
  • Artikel sind bei Bedarf Lieferanten zugeordnet.
  • Offene Bestellungen und bereits erwartete Mengen sind bekannt.

So funktioniert es

  1. Öffne Einkauf oder die mobile Nachbestellliste.
  2. Filtere oder sortiere den aktuellen Bedarf.
  3. Prüfe Bestand, Ziel und vorgeschlagene Menge. Die Quellenmarkierung zeigt, ob bis zum Mindest- oder Maximalbestand aufgefüllt wird.
  4. Prüfe den bevorzugten Lieferanten; seine artikelspezifische Mindestbestellmenge fließt in den Vorschlag ein.
  5. Berücksichtige offene Einkaufsbestellungen.
  6. Passe die Bestellmenge bei Bedarf im Einkauf an.
  7. Erstelle oder ergänze die Einkaufsbestellung.
  8. Prüfe die Bestellung vor dem Versenden.

Was passiert danach?

Der Bedarf ist einer Einkaufsbestellung zugeordnet. Der Lagerbestand steigt erst, wenn die Lieferung als Wareneingang gebucht wird.

Wenn es nicht funktioniert

  • Kein Vorschlag: Prüfe Mindestbestand und aktuellen Bestand.
  • Kein Lieferant: Pflege im Hub den bevorzugten Lieferanten oder den vorhandenen Legacy-Lieferanten.
  • Menge wirkt falsch: Prüfe Maximalbestand, Mindestbestellmenge, offene Bestellungen und Einheit.
  • Lieferant oder Mindestbestellmenge ist mobil schreibgeschützt: Bevorzugte Zuordnungen werden im Hub gepflegt; der artikelspezifische Link bleibt mobil bearbeitbar.

Direkte Aktionen

Verluste bewertet auswerten Bruch, Schwund und Korrekturabgänge für einen Zeitraum wertmäßig aufstellen — als Grundlage für Buchhaltung und Steuerberatung. Shop-Inhaber Admin-Hub

Ziel

Eine nachvollziehbare Aufstellung darüber erhalten, welchen Wert die Abgänge eines Zeitraums hatten.

Für wen / Wo

Shop-Inhaber · Admin-Hub

Vorher prüfen

  • Der Verlust-Report gehört zur Statistik-Stufe des Pro-Plans. Auf Basic und Standard ist der Abschnitt sichtbar, aber gesperrt.
  • Bewertet wird mit dem Einkaufspreis des Artikels, wie er zum Zeitpunkt der Buchung hinterlegt war. Artikel ohne gepflegten Einkaufspreis lassen sich nicht bewerten.
  • Nur Buchungen, die nach der Einführung dieser Auswertung entstanden sind, tragen einen eingefrorenen Einkaufspreis. Ältere Bewegungen bleiben unbewertet — das ist kein Fehler.

So funktioniert es

  1. Öffne die Statistik und rolle zum Abschnitt „Verlust-Report (bewertet)“.
  2. Wähle den Berichtszeitraum: laufender Monat, laufendes Quartal oder laufendes Jahr.
  3. Wähle den Umfang. „Nur Verlust“ zeigt ausschließlich Verlustbuchungen; „Alle bewertbaren Abgänge“ nimmt zusätzlich manuelle Korrekturen und Retouren dazu.
  4. Prüfe die Positionen: Datum, Artikel, Menge, Einkaufspreis je Stück, Wert und Grund.
  5. Lies die Monats- und Jahressummen ab. Liegen mehrere Währungen im Zeitraum, steht je Währung eine eigene Summenzeile — es gibt bewusst keine gemeinsame Gesamtsumme.
  6. Brauchst du die Zahlen ausserhalb der App, lade den Bewegungs-Export als CSV. Er trägt drei zusätzliche Endspalten: Einkaufspreis, Währung und Wert.

Was passiert danach?

Du hast eine wertmäßige Verlustaufstellung für den gewählten Zeitraum, getrennt nach Währung, mit einem ausdrücklichen Hinweis darauf, wie viele Positionen mangels Einkaufspreis nicht bewertet werden konnten.

Wenn es nicht funktioniert

  • Abschnitt gesperrt: Der Verlust-Report ist Teil des Pro-Plans. Ein Upgrade schaltet ihn frei.
  • „X von Y Positionen ohne EK“: Bei diesen Artikeln war zum Buchungszeitpunkt kein Einkaufspreis hinterlegt. Sie erscheinen in der Liste, zählen aber nicht in die Summe. Pflege den Einkaufspreis im Inventar — er wirkt ab der nächsten Buchung, nicht rückwirkend.
  • Summe wirkt zu niedrig: Prüfe zuerst den Hinweis zu unbewerteten Positionen und danach den gewählten Umfang.
  • Eine Bestandskorrektur über „Bestand setzen“ fehlt: Diese Buchungen liegen ausserhalb des Reports, weil ihnen die Verlust- oder Korrektur-Bedeutung fehlt. Im CSV-Export erscheinen sie weiterhin, dort ohne Wertangabe.
  • CSV-Wertspalten leer: Die Spalten sind im Export für alle Pläne vorhanden, gefüllt werden sie nur im Pro-Plan.
  • Ein später geänderter Einkaufspreis verändert die Zahlen nicht: Der Wert wird beim Buchen eingefroren, damit frühere Aufstellungen stabil bleiben.

Direkte Aktionen

Mobile App und Scanner verwenden Scanne Artikel und buche Bestand am Handy oder Tablet. Lagerteam Mobile & Scanner

Ziel

Bestand am Handy oder Tablet sicher ein- oder ausbuchen.

Für wen / Wo

Lagerteam · Mobile & Scanner

Vorher prüfen

  • Der Artikel ist freigegeben.
  • SKU oder Barcode ist eindeutig.
  • Gerät beziehungsweise Person besitzt Zugriff.

So funktioniert es

  1. Öffne die Mobile App.
  2. Wähle den Scanner.
  3. Erlaube bei Kameranutzung den Zugriff im Browser.
  4. Scanne den Barcode oder gib die SKU ein.
  5. Vergleiche den gefundenen Artikel. Set-Artikel zeigen einen berechneten Bestand und können nicht direkt gebucht werden.
  6. Wähle bei normalen Artikeln die Buchungsart.
  7. Prüfe Menge und Richtung.
  8. Bestätige die Buchung und beachte das Feedback.
  9. Läuft im Admin-Bereich eine Inventurzählung, kannst du sie im Tab „Inventar“ über „Zählen“ einsehen: Zählung und Ort wählen, Fortschritt und bereits gezählte Positionen ansehen. Gezählt und abgeschlossen wird weiterhin im Admin-Bereich.

Was passiert danach?

Lokaler Bestand und Protokoll werden aktualisiert. Bei aktiviertem Sync für manuelle Buchungen und gewähltem Standort wird die Änderung zur asynchronen Shopify-Übertragung eingereiht.

Wenn es nicht funktioniert

  • Artikel nicht gefunden: Prüfe SKU, Barcode und Produktfreigabe.
  • Set-Artikel ist gesperrt: Scanne und buche die betroffene Komponente statt des Sets.
  • Falscher Artikel: Prüfe die Barcode-Zuordnung im Inventar.
  • Kamera startet nicht: Prüfe Browserberechtigung und sichere Verbindung.
  • Shopify ändert sich nicht: Prüfe Sync, Standort und Queue-Fehler.
  • Keine Zählung sichtbar: Zählungen werden im Admin-Bereich gestartet; ohne aktive Zählung bleibt die mobile Ansicht leer.

Direkte Aktionen

Inventar per CSV teilweise aktualisieren Aktualisiere Artikeldaten und den primären Lagerort per CSV, ohne fehlende oder leere Angaben als Nullbestand oder Löschauftrag zu behandeln. Shop-InhaberLagerteam Admin-Hub Mobile & Scanner

Ziel

Bestehende Artikel sicher teilweise aktualisieren, ihren primären Lagerort festlegen und neue Artikel mit einem kontrollierten Anfangsbestand anlegen.

Für wen / Wo

Shop-Inhaber, Lagerteam · Admin-Hub, Mobile & Scanner

Vorher prüfen

  • Jede Zeile besitzt eine eindeutige SKU.
  • Die Datei ist als CSV gespeichert.
  • Für den Ort verwendest du entweder genau eine Spalte mit einem dieser Aliase: lagerort, lagerplatz, storage location, location oder bin — oder für jede aktive Ebene eine eigene Spalte mit dem Ebenennamen aus den Einstellungen.
  • Zu ändernde Werte stehen in den passenden Spalten.

So funktioniert es

  1. Öffne den CSV-Import im Einkauf.
  2. Lade die CSV-Datei hoch und prüfe in der Vorschau auch den normalisierten vorgesehenen Lagerort.
  3. Die Vorschau listet die erkannten Spalten auf und warnt, wenn die Datei keine Bestandsspalte enthält.
  4. Eine fehlende Bestandsspalte und eine leere Bestandszelle haben dieselbe Bedeutung: Bei bestehenden Artikeln bleibt der Bestand unverändert.
  5. Andere angegebene Felder wie Bezeichnung oder Mindestbestand werden bei bestehenden Artikeln trotzdem aktualisiert.
  6. Der Lieferantenname aus der Spalte „Lieferant“ wird immer als Lieferant angelegt und mit dem Artikel verknüpft; der EK-Preis aus der Spalte „EK-Preis“ ist optional und bleibt leer, wenn keiner angegeben ist.
  7. Groß-/Kleinschreibung und führende oder nachfolgende Leerzeichen im Lieferantennamen spielen dabei keine Rolle, sodass „Klimatec Handels GmbH“ und „ klimatec handels gmbh “ demselben Lieferanten zugeordnet werden, ohne den ursprünglich angelegten Namen zu ändern; Leerzeichen innerhalb des Namens zählen weiterhin.
  8. Trenne die getrimmten Ortssegmente mit / und ordne sie wie die aktiven Ebenen in den Einstellungen an; ohne eigene Konfiguration gilt Gang/Regal/Fach.
  9. Bei drei Ebenen verwendest du zum Beispiel A/03/B, bei vier Ebenen A/03/2/B. Allgemein stehen zuerst A, dann 03, danach optionale nummerierte Zwischenebenen und zuletzt B.
  10. Alternativ: trage für jede aktive Lagerort-Ebene eine eigene Spalte ein, deren Überschrift dem Ebenennamen aus den Einstellungen entspricht, z. B. Gang, Regal und Fach; ohne eigene Konfiguration gelten Gang, Regal und Fach. Alle Ebenen-Spalten müssen vorhanden sein, sonst wird kein Lagerort erkannt.
  11. Sind in einer Zeile alle Ebenen-Zellen leer, bleibt der Lagerort unverändert; ist nur ein Teil leer, ist die Zeile ungültig und wird übersprungen. Stehen beide Formate in der Datei, gilt die Spalte Lagerort.
  12. Eine fehlende Lagerortspalte oder eine leere Lagerortzelle bedeutet: Den primären Lagerort nicht ändern.
  13. Eine Ortsänderung ist während einer laufenden Inventur erlaubt; der gespeicherte Cycle-Count-Snapshot, die Zählbasis und die bereits beanspruchte Position bleiben unverändert.
  14. Das Zeichen / ist reserviert und wird nicht escaped: Ein / innerhalb eines Ebenenwerts lässt sich deshalb nicht verlustfrei als CSV-Lagerort round-trippen.
  15. Bei einer Neuanlage ohne Bestandsangabe wird der Bestand 0 gesetzt.
  16. Starte den Import erst, wenn die Vorschau die erwarteten neuen und aktualisierten Zeilen zeigt.

Was passiert danach?

Der Teilimport ändert nur angegebene Werte; Bestand und Lagerort bleiben ohne Angabe unverändert, neue Artikel starten ohne Bestandsangabe mit Bestand 0 und ein angegebener Ort wird primär.

Wenn es nicht funktioniert

  • Die Vorschau warnt vor fehlendem Bestand: Das ist bei einem beabsichtigten Teilupdate sicher; der vorhandene Bestand bleibt unverändert.
  • Bestand wurde nicht geändert: Prüfe, ob die Bestandszelle leer war oder die Bestandsspalte fehlte.
  • Lagerort ist ungültig: Prüfe leere Segmente und die erwartete Anzahl und Reihenfolge der Ebenen.
  • Ebenen-Spalten werden nicht als Lagerort erkannt: Prüfe, ob alle Ebenen-Spalten vorhanden sind und ihre Überschriften genau den Ebenennamen aus den Einstellungen entsprechen.
  • Lagerort ist doppelt: Die gesamte Zeile wird übersprungen, damit keine Teiländerung zurückbleibt.
  • Ein Ebenenwert enthält /: Diese bekannte Round-Trip-Grenze kann nicht escaped werden; verwende / nur als Trennzeichen.
  • Eine Zeile wird übersprungen: Prüfe SKU, Zahlenformat und doppelte SKUs in der Datei.
  • Lieferant erscheint in der Liste, aber im Artikel-Detail steht „Kein Lieferant“: Der Name stammt aus altem Freitext ohne Verknüpfung. Wähle im Detail den Lieferanten aus oder importiere die CSV mit der Spalte „Lieferant“ erneut.

Direkte Aktionen

Verarbeitungsfehler verstehen und beheben Finde fehlgeschlagene Hintergrundvorgänge und behebe ihre Ursache. Shop-Inhaber Admin-Hub

Ziel

Fehlgeschlagene Bestands- oder Sync-Vorgänge sicher einordnen und erneut verarbeiten.

Für wen / Wo

Shop-Inhaber · Admin-Hub

Vorher prüfen

  • Du kannst die Queue-Fehler im Hub öffnen.
  • Produkt-, SKU- und Standortkonfiguration sind erreichbar.
  • Die Ursache wird vor einem erneuten Versuch geprüft.

So funktioniert es

  1. Öffne Queue-Fehler.
  2. Filtere auf offene oder fehlgeschlagene Einträge.
  3. Öffne einen Eintrag und lies Vorgang, Zeitpunkt und Fehlermeldung.
  4. Ordne die Ursache Produkt, SKU, Bestand, Standort oder Shopify-Verbindung zu.
  5. Korrigiere die zugrunde liegende Konfiguration.
  6. Starte nur danach den vorgesehenen erneuten Versuch.
  7. Prüfe den neuen Status.
  8. Kontrolliere Bestand und Protokoll, statt die fachliche Buchung manuell zu duplizieren.

Was passiert danach?

Ein erfolgreich wiederholter Vorgang wechselt aus dem Fehlerzustand. Die bestehende Idempotenz verhindert, dass derselbe fachliche Vorgang absichtlich doppelt gebucht werden muss.

Wenn es nicht funktioniert

  • Fehler kehrt zurück: Prüfe, ob die Ursache wirklich behoben wurde.
  • SKU oder Artikel fehlt: Öffne die Produktfreigabe.
  • Shopify-Übertragung scheitert: Prüfe Sync und Standort.
  • Unklarer technischer Fehler: Sende Kontext und Zeitpunkt an den Support.

Direkte Aktionen

Wo finde ich was?

Kurzer Wegweiser zu den wichtigsten Bereichen im Admin-Hub.

Dashboard

Status, Handlungsbedarf und letzte Lageraktivität.

Bereich öffnen

Bestellungen

Offene Aufträge prüfen, freigeben und intern abschließen.

Bereich öffnen

Pickliste

Positionen nach Bestellung oder Artikel kommissionieren.

Bereich öffnen

Inventar

Artikel, Bestände, Lagerorte und Korrekturen verwalten.

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Einkauf

Lieferanten, Nachbestellungen und Wareneingänge organisieren.

Bereich öffnen

Berichte

Aktivitäten, Bewegungen und Abweichungen auswerten.

Bereich öffnen

Einstellungen

Shopify-Sync, Standort und Arbeitsabläufe konfigurieren.

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Glossar
Lagerartikel
Ein freigegebenes Produkt, dessen Bestand in der App geführt wird.
Produktfreigabe
Prüfschritt vor der Anlage eines Shopify-Produkts als Lagerartikel.
Queue
Warteschlange, in der Hintergrundvorgänge zuverlässig zur Verarbeitung bereitliegen.
Worker
Hintergrundprozess, der Queue-Einträge verarbeitet und Bestandsbewegungen erzeugt.
Shopify-Writeback
Asynchrone Übertragung einer lokalen Bestandsänderung an den gewählten Shopify-Standort.
Inventur / Cycle Count
Blinde, kontrollierte Zählung des gesamten Lagers oder eines Bereichs mit Ortskontext, Prüfung und Buchung der Differenzen.
SKU
Eindeutige Artikelnummer, über die Produktvarianten und Lagerartikel zugeordnet werden.